REXUS/BEXUS - Raketen- und Ballonexperimente für Studenten
Das REXUS/BEXUS Programm ermöglicht Studierenden von Universitäten und höheren Bildungseinrichtungen in Europa wissenschaftliche und technologische Experimente auf Forschungsballons und -raketen zu fliegen. Jedes Jahr starten je zwei Raketen und Ballons, die insgesamt bis zu 20 Experimente tragen, jedes Einzelne entworfen und gebaut von Studententeams.
- REXUS Experimente werden auf einer ungesteuerten, spin-stabilisierten Rakete gestartet, die von einem verbesserten Orion Motor mit 290 kg Festtreibstoff angetrieben wird. Sie kann bis zu 40 kg an Experimentmodulen in eine Höhe von 100 km bringen. Die Rakete hat eine Länge von etwa 5,6 m und einen Durchmesser von 35,6 cm.
- BEXUS Experimente werden von einem Höhenforschungsballon mit einem Volumen von 12 000 m³ auf eine Maximalhöhe von 35 km getragen, abhängig von der absoluten Experimentmasse (40-100 kg). Der Flug dauert zwischen 2 und 5 Stunden.
Das REXUS/BEXUS Programm wird in einem bilateralen Abkommen zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Swedish National Space Board (SNSB) realisiert. Der schwedische Nutzlastanteil wird dabei über eine Zusammenarbeit mit der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) Studierenden aus anderen Europäischen Ländern zugänglich gemacht. EuroLaunch, eine Kooperation zwischen dem Esrange Space Center der Swedish Space Corporation (SSC) und der Mobilen Raketenbasis (MORABA) des DLR, ist für das Management der Kampagne sowie für den Betrieb der Fahrzeuge verantwortlich. Experten der ESA, des SSC und des DLR leisten technische Unterstützung für die Studententeams im Projektverlauf.
REXUS und BEXUS starten vom
Esrange Space Center in Nord-Schweden.
Mehr über das REXUS/BEXUS programm ist auf der
REXUS/BEXUS Projektseite zu finden.





